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Konsekutivdolmetschen

Bei dieser Dolmetschart befindet sich der Dolmetscher mit den Teilnehmern im Konferenzsaal und überträgt die Worte des Redners zeitlich versetzt, das heißt konsekutiv, in eine andere Sprache. Dabei hört der Dolmetscher entweder einen vollständigen Vortrag in der Ausgangssprache und gibt ihn anschließend in der Zielsprache wieder, oder es werden Teilstücke eines Vortrags mit einer Länge von ca. drei bis zwölf Minuten gedolmetscht, so dass der Redner nach einer Textpassage jeweils für die Verdolmetschung innehalten muss. Bei der Planung der Konferenz sollte bedacht werden, dass sich die Dauer der Veranstaltung bei einer Konsekutivverdolmetschung in nur eine Sprache bereits nahezu verdoppelt. Aufgrund dieser zeitlichen Verzögerung eignet sich diese Dolmetschart daher vor allem für kleinere Veranstaltungen mit einer Verdolmetschung kurzer Ansprachen in maximal eine Sprache, wie beispielsweise Produktpräsentationen, Feierlichkeiten oder Pressekonferenzen.

Wie auch beim Simultandolmetschen erfordert diese Art der Verdolmetschung höchste Konzentration. Bei längeren Redebeiträgen sollte sich der Dolmetscher von einem Kollegen ablösen lassen können.